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Glas, Kunststoff, Metall, Holz: 4 Vordächer im Vergleich

Sie kennen diese Situation sicherlich: Sie kämpfen sich im strömenden Regen nach Hause und werden dann erst einmal vor der verschlossenen Tür aufgehalten, weil sie den Schlüssel nicht sofort in der Tasche finden, während der Regen weiter auf Sie herunterprasselt. Mit einem Vordach im Eingangsbereich haben Sie es hier viel angenehmer und sind vor Wind und Wetter geschützt. Auf dem Markt gibt es viele Varianten, doch welches Material eignet sich für ein Vordach am besten? Wir von der Glaserei Thiel GmbH vergleichen für Sie die vier gängigsten Materialarten.

Wieso Sie ein Vordach in Erwägung ziehen sollten

Vordächer bieten entscheidende Vorteile. Viele bedenken lediglich, dass eine Überdachung vor Regen schützt. Doch es gibt viele weitere Punkte, die Sie kennen sollten, darunter beispielsweise:

  • Schutz vor Regen, Wind und Nässe
  • Verhinderung oder Minderung der Glatteisbildung
  • Schutz der Fassade im Eingangsbereich
  • Trockener Untergrund zum Abstellen, z.B. von Paketen und Einkäufen
  • Optische Verschönerung

Dementsprechend können Sie mit einem Vordach nicht nur Ihr Eigenheim verschönern und einen positiven ersten Eindruck bei Besuchern und Besucherinnen hinterlassen. Sie sparen sich auch Geld für die Erneuerung oder den Anstrich der Fassade und andere Ärgernisse. Dabei sollten Sie jedoch stets das Material beachten, damit Ihr Vordach auch all die Vorteile bietet, für die es gedacht ist.

Eleganter Hauseingang mit Holz Vordach
© Adobe Stock – Spiroview Inc.

Holzdächer benötigen oft zeitaufwendige Pflege

Hölzerne Vordächer finden sich oftmals bei älteren Häusern. Hier passt die natürliche und rustikale Optik zum Erscheinungsbild der Fassade und unterstreicht den Eindruck. Jedoch bietet Holz einen hohen Aufwand, um sein Erscheinungsbild beizubehalten.

Ist das Vordach gestrichen, muss die Farbe häufig neu aufgetragen werden. Mit der Zeit kann diese absplittern oder sich unschön verfärben. Und auch ein ungestrichenes Holzvordach benötigt eine besondere Pflege. Um witterungsbeständig zu bleiben, muss das Holz regelmäßig imprägniert werden. Ansonsten kann es sein, dass das Material morsch und brüchig wird oder gar Schimmel ansetzt. Ohne einen entsprechenden Schutz bietet Holz ebenfalls die ideale Angriffsfläche für Parasiten, Holzwürmer und andere unerwünschte Besucher.

Kunststoff – ein günstiges Material mit Einschränkungen

Eine Materialalternative ist Kunststoff. Häufig wird hier Acryl oder Polycarbonat verwendet. Kunststoff ist aufgrund des günstigen Preises beliebt, bietet dementsprechend jedoch auch einige Nachteile.

Ein Vordach aus Materialien wie Polycarbonat kann durch den stetigen Sonneneinfall in seiner Farbe und Beschaffenheit verändert werden. Nicht nur kleinere, optisch unschöne Risse können entstehen. Ebenso kann das Dach gebleicht oder gar matt werden und dabei eine gelbliche Farbe annehmen. Auch ist Kunststoff das umweltschädlichste der vier Materialien. Dazu kommt, dass ein solches Vordach oft weniger Licht durchlässt. Dies lässt den Eingangsbereich dunkler und ausladend wirken.

Metall eher in Kombination nutzen

Vordächer aus Metall sind kostspielig und werden dementsprechend eher in Kombination mit anderen Materialien verwendet. Das Metall wird dabei beispielsweise als Gestell oder Rahmen eingesetzt, um mehr Stabilität zu garantieren und einen individuellen Look zu schaffen. Wenn Sie ein Vordach aus oder eines mit Elementen aus Metall möchten, sollten Sie dennoch einiges beachten.

Für das Material Ihrer Überdachung sollten Sie ein witterungsbeständiges Metall wählen. Das bekannteste ist hierbei wohl rostfreier Edelstahl. Wird ein beliebiges Metall verwendet, können ansonsten unschöne Flecken oder Rost entstehen, die nur schwer oder sogar gar nicht mehr auszubessern sind. Darüber hinaus sollten Sie bedenken, dass ein Dach aus Metall <b ist, sodass auch hier bei unzureichender Planung kein gemütlicher und einladender erster Eindruck entstehen kann.

Glasvordach an einem Backsteinhaus
© Adobe Stock – GM Photography

Glas als zeitloses und pflegeleichtes Material

Die letzte Alternative ist Glas. Glas ist nicht nur zeitlos, sondern auch sehr beliebt. Es bietet den Vorteil, dass es einen modernen Eindruck bietet. Richtig eingesetzt verändert es die Optik Ihrer Fassade jedoch kaum, sondern unterstützt die Merkmale und Bauweise Ihres Hauses auf geschickte Weise. Oder aber Sie entscheiden sich für eine individuellere Variante und lassen Ihr Glasdach einfärben.

Doch genauso hat Glas nicht nur optische Vorteile, sondern auch einen geringen Erhaltungsaufwand. Ein Glasvordach ist sehr pflegeleicht und witterungsbeständig. Das Material besitzt die höchste Lichtdurchlässigkeit der klassischen Baustoffe für Vordächer. Sie sollten jedoch beachten, dass das verwendete Glas Ihren Sicherheitsansprüchen angepasst wird. Bruchsicheres Glas, beispielsweise sogenanntes Verbund-Sicherheitsglas, kann im seltenen Extremfall eines starken Steinschlages Scherben verhindern. Mit einem Vordach aus Glas machen Sie also nichts falsch und profitieren von einem modernen und langlebigen Material.